Neue Technik Macht Tumoren Sichtbar In Hoher Auflösung

Wissenschaftler der ETH Zürich haben eine neue Substanz, die es ermöglicht, bestimmte Tumorarten zu werden, sichtbar gemacht in hoher Auflösung mittels Positronen-emissions-Tomographie. Die sogenannte tracer wurde erfolgreich getestet an Mäusen. Jetzt sind die Forscher der Planung klinischer Studien am Menschen.

Bildgebende Verfahren in der Krebs-Medizin bieten weit mehr als lediglich Informationen über den Umfang und die Lage von Krebsgeschwüren. Es gibt moderne Methoden, die zusätzlich prägen die Tumorzellen präzise, zum Beispiel durch spezifische Moleküle, die Sie tragen auf Ihrer Oberfläche. Solche zusätzlichen Informationen gibt ärzte, die wichtigsten Hinweise über die genaue Tumorart und es Ihnen ermöglicht, Vorhersagen, die Wahrscheinlichkeit, dass ein patient reagieren wird, um eine bestimmte form der Therapie.

Positronen-emissions-Tomographie (PET) ist eine solche Technik. Anders als mit Computertomographie oder magnetische Resonanz-Tomographie, PET nicht dazu, dass die Gewebe des Körpers sichtbar sind, sondern radioaktiv markierte Moleküle – bekannt als Tracer, in den Körper, die injiziert in die Blutbahn des Patienten vor dem scan. Basierend auf dem Schlüssel-Schloss-Prinzip, Sie halten sich an bestimmte Moleküle auf der Zelloberfläche. Durch die radioaktive Strahlung, spezifisch-Zell-Gewebe mit diese Oberflächen-Moleküle, die sichtbar ist auf der PET-scan.

Forscher von der ETH Zürich, des Paul Scherrer Instituts und der Firma Merck Millipore entwickelte nun eine neue tracer für PET, der an den Folsäure-rezeptor. Dieser rezeptor ist interessant, weil es sammelt sich auf der Oberfläche der Zelle, die in vielen Krebsarten. Der HAUSTIER-scan stellt Informationen auf der Größe und Lage des Tumors und die Dichte der Folsäure-Rezeptoren auf der Zelloberfläche.

Weltweit erste klinische Studie

Neue Technik Macht Tumoren Sichtbar In Hoher Auflösung

Das team von Forschern unter der Leitung von Simon Ametamey und Roger Schibli, beide Professoren am Institut für Pharmazeutische Wissenschaften an der ETH Zürich, bereits erfolgreich getestet haben Ihre neuen Wirkstoff an Mäusen, die mit zervikalen Tumoren. In einem nächsten Schritt wollen die Wissenschaftler jetzt untersuchen, ob die Substanz erweist sich gleichermaßen in Menschen. Eine Pilotstudie auf Patienten mit Eierstock -, Lungen-und Darmkrebs in mehreren Schweizer Spitäler, darunter das Universitätsspital Zürich, ist in Vorbereitung. Es wird die erste klinische Studie auf einen Folsäure-rezeptor-marker für die PET bei Patienten.

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