Die Suche nach den Grundlagen der manisch-depressiven Störung

Erste auf dem Gipfel der Welt und dann in die tiefen der Verzweiflung – das ist es, was die extremen Veränderungen in der Stimmung für Menschen mit einer bipolaren Störung sind wie. Unter der Leitung von Wissenschaftlern der Universität von Bonn-Krankenhaus, das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim und der Universität Basel die Klinik, um eine internationale Zusammenarbeit von Forschern entdeckt zwei neue genregionen, die im Zusammenhang mit der weit verbreitete Erkrankung. Darüber hinaus waren Sie in der Lage zu bestätigen, drei weitere verdächtige Gene. In diesem einmaligen weltweiten Studie, die Wissenschaftler nutzen eine beispiellose Anzahl von Patienten. Die Ergebnisse sind jetzt Online in der renommierten Fachzeitschrift „Nature Communications“.

Im Laufe Ihres Lebens, etwa ein Prozent der Bevölkerung leidet an einer bipolaren Störung, auch bekannt als manisch-depressive Erkrankung. Die Patienten Durchlaufen eine wahre Achterbahn der Gefühle: Während der extremen Verschiebungen, erleben Sie manische Phasen mit Größenwahn, erhöhter Antrieb und ein vermindertes Schlafbedürfnis sowie depressive Episoden mit stark gedrückten Stimmung auf den Punkt der Selbstmordgedanken. Die Ursachen der Krankheit sind noch nicht vollständig verstanden, jedoch sind neben psychosozialen Auslösern, spielen genetische Faktoren eine große Rolle. „Es gibt nicht ein gen, dass einen signifikanten Einfluss auf die Entwicklung der bipolaren Störung,“ sagt Prof. Dr. Markus M. Nöthen, Direktor des Instituts für Humangenetik der Universität Bonn-Krankenhauses. „Viele verschiedene Gene sind offenbar beteiligt und diese Gene zusammen mit Umweltfaktoren auf komplexe Weise.“

Maßstab der Untersuchung ist weltweit einzigartig

In den letzten Jahren, Wissenschaftler am Institut für Humangenetik wurden bereits in der Entschlüsselung mehrerer Gene im Zusammenhang mit der bipolaren Störung. Die Forscher arbeiten mit Prof. Dr. Marcella Rietschel vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim, Prof. Dr. Markus M. Nöthen von der Universität Bonn Klinik und Prof. Dr. Sven Cichon von der Universität Basel Klinik sind heute mit nie dagewesenen zahlen von Patienten in einer internationalen Zusammenarbeit in der Forschung: Neue genetische Daten von 2266 Patienten mit manisch-depressiven Störungen und 5028 Kontrolle von Personen gewonnen wurden, zusammengeführt mit den bestehenden Daten-sets und analysiert zusammen. Insgesamt, sind Daten zur genetischen material von 9747 Patienten wurden verglichen mit Daten von 14,278 gesunden Personen. „Die Untersuchung der genetischen Grundlagen der bipolaren Störung in dieser Größenordnung ist weltweit einzigartig bisher“, sagt Prof. Rietschel vom Zentralinstitut für Seelische Gesundheit Mannheim.

Die Suche nach Genen, die bei der manisch-depressiven Störung ist wie die Suche nach einer Nadel im Heuhaufen. „Die Beiträge einzelner Gene sind so gering, dass Sie in der Regel nicht identifiziert werden können, die in das „hintergrund-Rauschen „genetische Unterschiede“, erklärt Prof. Cichon von der Universität Basel Klinik. Nur wenn die DNA aus einer sehr großen Anzahl von Patienten mit bipolarer Störung im Vergleich zu dem genetischen material von einer gleich großen Anzahl von gesunden Personen können Unterschiede werden statistisch bestätigt. Solche verdächtigen Regionen, die auf eine Erkrankung hinweisen sind bekannt, die von Wissenschaftlern als Kandidaten-Gene.

Zwei neue genregionen entdeckt und drei bekannte gen-Regionen bestätigt

Mit automatisierten Analysemethoden, erfassten die Forscher über 2,3 Millionen verschiedenen Regionen im Erbgut von Patienten und Komparatoren, beziehungsweise. Die anschließende Auswertung mit biostatistischen Methoden ergab insgesamt fünf risikoregionen auf der DNA im Zusammenhang mit der bipolaren Störung. Zwei dieser Regionen wurden neu entdeckt: Das gen „ADCY2“ auf Chromosom fünf und die sogenannte „MIR2113-POU3F2“ – region auf Chromosom sechs. Die risikoregionen „ANK3“, „ODZ4“ und „TRANK1“ wurden bereits beschrieben, in früheren Studien. „Diese genregionen wurden jedoch statistisch besser bestätigt in unserer aktuellen Untersuchung – der Zusammenhang mit der bipolaren Störung ist nun noch übersichtlicher geworden“, sagt Prof. Nöthen.

Die Suche nach den Grundlagen der manisch-depressiven Störung

Die Forscher interessiert vor allem die neu entdeckte genregion „ADCY2“. Es-codes ein Enzym ist involviert in die Leitung von Signalen in Nervenzellen. „Das passt sehr gut mit den Beobachtungen, dass die Signalübertragung in bestimmten Regionen des Gehirns beeinträchtigt ist bei Patienten mit bipolarer Störung“, erklärt der Humangenetiker von der Universität von Bonn-Krankenhaus. Mit Ihrer Suche nach genetischen Regionen, die Wissenschaftler nach und nach die Klärung der Ursachen der manisch-depressiven Störung. „Nur wenn wir das wissen der biologischen Grundlagen dieser Krankheit kann auch zu identifizieren, Ansatzpunkte für neue Therapien“, sagt Prof. Nöthen.

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